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Tinic Uro (Adobe) über den Flash-Player und die Browserperformance
Von bannerblogger | 6.September 2008
Golem berichtete in den letzten Tagen über einen Blogeintrag des maßgeblich an der Entwicklung des Flash-Players beteiligten Tinic Uro, in dem sich dieser zur Beeinflussung der Browser-Gesamtperformance durch Flash-Elemente äußert:
Kurz gesagt gibt er den Webdesignern die Schuld, wenn Flash-Elemente die Performance überdurchschnittlich belasten. Als Player multimedialer Inhalte hat Flash nunmal einiges mehr zu tun als die Rendervorgänge der HTML-Anzeigekomponente oder auch als die Abarbeitung von Ajax-Scripten, die nur auf Benutzereingabe hin kurze Rechenzeiten benötigen.
Für Werbebanner empfiehlt er die Einhaltung der Google-Richtlinie: “Dort dürfen Flash-Animationen nicht länger als 15 Sekunden dauern, dabei mit 15 bis 20 Frames pro Sekunde ablaufen und müssen danach statisch sein.”
Dies ist natürlich für die Designer von Werbemitteln als auch für deren Kunden nicht akzeptabel, zu viele interessante Möglichkeiten würde dadurch einfach verloren gehen.
Interessant ist auch die Erklärung des Browserverhaltens bei mehreren Tabs: Flash stoppt das Rendern der Grafik, wenn das entsprechende Element nicht mehr sichtbar ist (nicht aber das Abarbeiten der Skripte bzw. des Tons. Das kann man übrigens auch ganz gut dem Beispiel oben ausprobieren! Einfach mal ein- und ausklappen und die CPU im Auge behalten). Dafür muss der Flash-Player aber wissen, ob er sichtbar ist oder nicht. Mit dem Parameter wmode=transparent scheint Flash dieses nicht mehr festellen zu können, deswegen empfiehl Uro den Einsatz nur in speziellen Fällen.
Bildquelle: www.kaourantin.net
Themen: Online-Werbemarkt, Produktion, Tipps | 1 Kommentar »



12.September 2008 at 03:38
Das ist mir auch schon aufgefallen. Nicht unbedingt bei Werbebannern, aber z.B. bei mit Flash Gimmicks vollgestopften MySpace Seiten… Da kann ich den FF3 mit in die Tonne kloppen… Mit Safari sieht das dagegen schon viel besser aus