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Und woran denkst du beim
“größten Online-Kunstwerk der Welt”?
Von bannerblogger | 27.April 2009
Richtig: “Das hatten wir doch schon tausend Mal!” oder “Das ist ja so 2004!”.
Auch dieser ehrenwerte Versuch des Künstlers Carl-H1 (Heinz) Daxl, die Telefonkritzeleien der User zur größten Doodle-Sammlung (engl. f. Kritzelei) der Welt zu verarbeiten, riecht verdächtig nach User-Generated-Advertising. Die Frage war bisher nur: Von bzw. für wen? Der einigermaßen hohe Werbedruck (Banner, Plakate usw.) ließ eher einen Konzern als einen einzelnen Künstler vermuten.
Seit heute zeigt sich der wahre Absender der Aktion: O2. Aufgrund der regen Teilnahme (von 12 auf 76 qm in einer Woche) und der Notwendigkeit, die Aktion zeitnah mit einer klassischen Kampagne verbinden zu können, soll allen Usern, die sich bisher noch nicht beteiligt haben, mit ein bisschen Zeitdruck nachgeholfen werden:
Ich frage mich, wer kritzelt denn heute noch beim Telefonieren, besonders, wenn er in der Bahn, beim Shoppen oder im Wartezimmer mit dem Handy telefoniert? Diese Verbindung alter Gewohnheit und Schnurtelefone mit der Moderne funktioniert eigentlich nur für Romantiker, aber für die mag der Anglizismus “Doodle” dann irgendwie auch nicht mehr passen, zumal er sich nicht nur anhört wie “Google” sondern auch damit verbunden wird….
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