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Über den Tellerrand: Auf der Buchmesse Frankfurt
Von bannerblogger | 18.Oktober 2009
In der eigentlich komplett analogen Welt der Bücher hielt ich auch dieses Jahr wieder die Augen offen für alles, was irgendwie digital daherkommt: Zuerst interessierten mich die eBooks bzw. deren Darstellung auf den eReadern.
Aber entgegen der allgemeinen Resonanz der Presse spielten diese auch weiterhin keine große Rolle auf der Messe, die wenigen Exemplare waren meist in Vitrinen verschlossen oder ausgeschaltet. Schon öfter sah man das iPhone als Träger von Applikationen rund um Verlagswesen, Marketing und E-Commerce. iPhones scheint einfach eine andere Aura zu umgeben als die wie alte Palms wirkenden eReader. Die einzige Flash-Applikation stellte das pdfbook 3D der Powerflasher dar, welches Bücher in den virtuellen dreidimensionalen Raum transportiert, aber keinesfalls als Konkurrenz zum eBook zu verstehen ist.
Ein besonderes Design-Highlight war Qlocktwo von Biegert & Funk Product.
Eine Uhr, die ausschließlich typografisch funktioniert und die ich direkt vom Stand weggekauft hätte, wenn da nicht der Preis von knapp 900 Euro wäre.
Also begnügte ich mich vorerst mit der – ja, genau – iPhone App für 79 Cent.
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